Wilhelm von St-Thierry

Spiegel des Glaubens
Mit zwei weiteren Traktaten «Über die Gottesschau», «Über Würde und Natur der Liebe»


Eingeleitet und übertragen von Hans Urs von Balthasar


1981, 183 Seiten, kartoniert
Euro 14.50; SFr. 28.-

Christliche Meister 12


ISBN 978 3 89411 291 2   



Wilhelm von St. Thierry ist eine der markantesten Gestalten des 12. Jahrhunderts. Er ist Benediktinerabt, Freund Bernhards von Clairvaux, wird nach vergeblichen Reformversuchen und stets auf der Suche nach der ursprünglichen Form der Nachfolge Christi Zisterzienser und sympathisiert mit den Kartäusern. Sein kraftvolles, nach radikaler Einheit strebendes Denken ist von den griechischen Vätern tief geprägt. Da seine Hauptschriften lange unter Bernhards Namen umliefen, ist seine durchaus eigenständige Gestalt erst im zwanzigsten Jahrhundert (seit 1940) wieder entdeckt worden.
Der «Spiegel des Glaubens» gehört zu seinen reifsten Werken, dessen Grundgedanken sich aber in seinen frühen Traktaten «Über die Gottesschau» und «Über Würde und Natur der Liebe» schon ankündigen.