Altwerden ist ein natürlicher Prozess. Die Frage ist aber, welche Perspektive man mit dem Alter verbindet: ein Danach, das in ein Nichts mündet, oder die Gewissheit eines neuen Lebens, das Jesus Christus mit seinem Sieg über den Tod erschlossen hat.
Mit der Eschatologie von Joseph Ratzinger und Hans Urs von Balthasar, das heißt mit deren theologischem Nachdenken über das Geheimnis des Todes und der Ewigkeit, versucht der Verfasser, die stets revolutionäre Bedeutung der christlichen Verkündigung von der Auferstehung von den Toten zu ergründen.
«Jeden Tag bete ich zu Gott, dass mein Wunsch, sein Angesicht zu sehen, stärker sei als meine Angst vor dem Tod. Weil ich weiß, dass mich nicht etwas, sondern ‹jemand› erwartet.»