JOHANNES VERLAG EINSIEDELN


 

AKTUELL

 

 

 

«Nein, es ist noch zu früh, mit dem Gebet für die Große Fastenzeit abzurechnen, es aus der Gegenwart zu verbannen, denn in ihm wird über den Menschen alles gesagt, was man über ihn sagen kann und muss. In diesem Gebet wird ein für allemal, so kann man es ausdrücken, die Logik des sündigen Weges vorgestellt: zuerst innere Leere, dann Überdruss, dann Machtgier, dann leere Worte. Ist es nicht ein in seiner Knappheit erschreckendes Porträt unserer Zeit?» [43f]

 

 
Alexander Schmemann
Das Gebet Ephräms des Syrers